Zahlungsmittel als Erfolgsfaktor im Online-Fundraising

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Online-Fundraising sind die von der Organisation angebotenen Zahlungsmittel. Denn wer möchte schon eine Person, die auf „Abbrechen” klickt, nur weil die Lieblings-Möglichkeit zum Bezahlen fehlt!? Aber hierfür müssen wir natürlich zunächst einmal wissen, welche Zahlungsmittel die gängigsten sind.

 

Aus der ersten Digital-Fundraising-Studie Schweiz, die Ende November 2015 erschien, ist herausgekommen, dass die Kreditkarte des Schweizers liebstes Zahlungsmittel beim Spenden ist. Wer also ausschliesslich PayPal und online bestellbare Einzahlungsscheine anbietet, verliert definitiv Spender und Spenden. Nun kommen aber immer wieder auch mal Zahlungsmittel auf den Markt, die geprüft werden müssen auf Verwendung und Verbreitung – für uns eben speziell beim Spenden.

 

Jüngst kam ein weiteres Zahlungsmittel auf den Schweizer Markt, das vermutlich stark an Bedeutung gewinnen wird: TWINT. Das ist eine 100%-Tochter der PostFinance, die somit auch dazu beiträgt, das Handy noch stärker zu nutzen als bisher sowie Bargeld und Kreditkarten aus dem Portemonnaie zu verbannen. Bei TWINT können Zahlungen via App mit einem Klick durchgeführt werden. So einfach wie aktuell kaum ein anderes Zahlungsmittel.

 

Lohnt sich die Einbindung von TWINT als Spendenoption?

Das Zahlungsmittel wird seit September mit vielen Massnahmen beworben und laufend werden weitere Geschäfte gewonnen, die TWINT ebenfalls anbieten. Eines der bekanntesten ist Coop, dessen Kassen schon jetzt grösstenteils TWINT-ready sind. Die Verbreitung trägt natürlich enorm dazu bei, dass wir uns alle an diese neue Zahlungsoption gewöhnen.

 

Vorteile von TWINT

Natürlich prüfen auch wir alle neuen Zahlungsmittel auf Tauglichkeit für Online-Spenden. TWINT ist eine sehr gute Möglichkeit, die digitales Spenden in der Schweiz vereinfacht. Ein wichtiger Faktor dabei ist, dass TWINT die günstigsten Gebühren im Vergleich zu allen anderen Zahlungsmitteln hat. Das findet auch Romano Strebel, Gründer der Crowdfunding-Plattform  100-days.net, die zu den ersten im Non-Profit-Bereich gehörten, die TWINT als Option anbieten: „TWINT ist für unsere 100-Days Crowdfunder interessant, weil wir den Projektinitiatoren am Schluss einfach mehr auszahlen können, dank wirklich tiefen Payment-Gebühren. Mit TWINT können alle einfach mobile 100-Days Crowdfunding-Projekte unterstützten, egal ob sie eine Kreditkarte besitzen oder nicht.”

 

RaiseNow als Partner dabei – Spezial-Konditionen für Euch

Für euch und eure Organisationen versuchen wir natürlich immer auch gute Konditionen bei den Partnern herauszuholen. Das ist uns jetzt auch mit TWINT gelungen. Die Aufschaltung der E-Payment-Option kostet bei RaiseNow CHF 15.- pro Monat. Die ersten 12 Organisationen, die sich bis zum 8. Dezember 2015 melden und diese Möglichkeit mit anbieten werden, erhalten das kostenlos. Nicht-Kunden erhalten sogar die Aufschaltung eines Spendenformulars kostenlos hinzu (in einem Gesamt-Wert von CHF 820.-).

Wer sich jetzt also entscheidet, TWINT aufzuschalten, gehört mit zu den Pionieren und bekommt das ganze kostenlos! Einfach hier registrieren, als Stichwort RaiseNow mit angeben und uns dann via support@raisenow.com mitteilen, dass ihr dabei seid.

 

About This Author

Jan Uekermann ist Fundraiser seit 2002. Schwerpunkte: Basics, Major Donors, Online/Digital. Er war u.a. tätig beim Kinderhilfswerk nph deutschland e.V. in Karlsruhe (D) und bei Swissfundraising in der Schweiz. Aktuell ist er Community Manager bei RaiseNow und Co-Founder/Trainer vom Major Giving Institute. Ausserdem: Autor & Speaker.

1 Comment

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  • Ein sehr informativer Artikel, der auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Vielen Dank dafür.

    Thomas 4 years ago Reply


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